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anwendbar.

So arbeiten wir mit deinen Daten

Diese Seite ist zum Weiterleiten gedacht: an deine IT, deinen Datenschutzbeauftragten, deine Geschäftsführung. Zum Prüfen, nicht zum Glauben.

Die vier Prinzipien, ausführlich

  1. 1

    Deine Daten bleiben bei dir.

    Quellsysteme werden angebunden, nicht kopiert. Pro Vorgang gehen nur die relevanten Ausschnitte an das Sprachmodell, etwa drei Vertragsklauseln oder ein einzelner Anfrage-Datensatz, nie der Datenbestand. Das System läuft in der EU, wahlweise auf einem europäischen Server oder in deiner eigenen Umgebung.

  2. 2

    Kein Modell lernt aus deinen Daten.

    Wissen kommt zur Laufzeit ins System (das Modell bekommt die relevanten Textausschnitte mit der Anfrage), nicht ins Modell selbst. Es findet kein Training auf deinen Daten statt. Das ist mit jedem eingesetzten Anbieter vertraglich über Auftragsverarbeitung mit entsprechender Klausel abgesichert, bevorzugt mit Verarbeitung in EU-Rechenzentren. Die vollständige Liste aller Unterauftragsverarbeiter bekommst du pro Projekt dokumentiert.

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    Ein Mensch bleibt in der Schleife.

    Überall, wo Fehler teuer wären, erzeugt das System Vorschläge und ein Mensch gibt frei, protokolliert und nachvollziehbar. Vollautomatisierte Einzelentscheidungen mit rechtlicher oder erheblicher Wirkung auf Personen bauen wir nicht (Art. 22 DSGVO). Jeder Vorgang ist von Eingang bis Ausgang in einem Audit-Log nachvollziehbar.

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    Alles ist austauschbar.

    Das Sprachmodell sitzt hinter einer Abstraktionsschicht, ein Anbieterwechsel ist eine Konfigurationszeile. Prompts und Abläufe liegen als versionierte Dateien bei dir, Daten in offenen Formaten. Zum Lieferumfang gehört ein Exit-Dokument: Zugänge, Dienstleisterliste, Kündigungsfristen und die Schritte, um ohne uns weiterzumachen.

Modellwahl nach Datensensibilität

Stufe 1 · UnkritischÖffentliche Inhalte und Marketing: beste verfügbare Modelle, direkt.
Stufe 2 · InternVerträge, Angebote, Kundendaten: EU-Verarbeitung, Auftragsverarbeitungsvertrag, Datenminimierung, auf Wunsch Pseudonymisierung personenbezogener Daten vor dem Modellaufruf. Der Normalfall im Mittelstand.
Stufe 3 · HochsensibelBetrieb in eigener Infrastruktur mit offenen Modellen oder Hybrid mit redigierten Daten, mit ehrlich benanntem Mehraufwand.

Die Einstufung passiert im Sprint, pro Anwendungsfall, gemeinsam mit dir.

Was du an Unterlagen bekommst

Zu jedem Projekt gehört ein Datenschutz-Paket, das deine Organisation direkt ablegen kann: Systemsteckbrief mit Architekturbild und Datenflüssen, Liste der Auftragsverarbeiter, Eintrag für dein Verarbeitungsverzeichnis, Löschkonzept mit automatisiertem Löschjob, Kurzprüfung zur Frage einer Datenschutz-Folgenabschätzung, sowie eine Einordnung nach der europäischen KI-Verordnung.

KI-Verordnung (AI Act)

Die Verordnung gilt inzwischen allgemein. Für die Systeme, die wir bauen, heißt das konkret: dokumentierte Transparenz, geschulte Nutzerinnen und Nutzer (die Schulung liefern wir mit, inklusive Teilnahmenachweis), und eine schriftliche Einordnung jedes Systems im Steckbrief. Hochrisiko-Anwendungen, insbesondere KI in Personal- und Bewerbungsentscheidungen, bauen wir grundsätzlich nicht.

Mitarbeitende und Betriebsrat

Sobald ein System Abläufe berührt, in denen Beschäftigte arbeiten, gehört Klarheit dazu: Wir liefern eine Seite Klartext für Team und Betriebsrat, wer was freigibt, was protokolliert wird und was nicht. Eine Leistungs- oder Verhaltenskontrolle von Beschäftigten bauen wir nicht ein.